Black Blade – Das dunkle Herz der Magie

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Lila Merriweather: Vollwaise, Diebin, Einzelgängerin und neuerdings Leibwächterin von und Devon Sinclair.
Die Familie Sinclair schützt ihren „Thronfolger“ mit allen Mitteln, doch der Feind hatte sich in ihre eigenen Reihen eingeschlichen und versucht Devon zu töten und Lila ihre Fähigkeiten mit einer schwarzen Klinge zu rauben. Nur mit Hilfe eines Monsters unter der Brücke, das ihr Verfolger stetig verspottete, in dem er ihm den Wegzoll verwehrte, gelang es den beiden zu entkommen…

blackblade2Seit der beeindruckenden Flucht und dem Tod ihres Entführers Grant wurde Lila Merriweather offiziell zur Leibwächterin und zum Familienmitglied der Sinclairs. Sie bewohnt nun ein schönes Zimmer und hat einen sehr eigenen Mitbewohner, der ihr zu einem guten Freund wurde. Ganz zu schweigen von dem gut aussehenden Devon.
Doch nicht alles ist in bester Ordnung. Eigentlich überhaupt nichts. Die konkurrierende Familie Draconi weitet ihre Macht aus und plant die anderen Familien in Cloudburst Falls zu übernehmen. Die Macht der Sinclair-Familie ist seit dem Tod von Devons Vater erheblich gesunken und eine Übernahme durch die Draconi wäre unvorstellbar. Doch diese Gerüchte sind nicht das einzige Problem. Das jährliche Turnier der Klingen steht an. Ein Turnier in dem jede Familie ihre Kämpfer auswählt, die dann im Turnier gegeneinander antreten. Eigentlich ist es ein harmloser Touristenspaß, doch in diesem Jahr scheint alles schief zu gehen.

Unglücklicherweise wird Lila vom Oberhaupt der Sinclairs auserwählt an dem Turnier teilzunehmen. Der blanke Horror für die Diebin, die es gewohnt ist sich im Hintergrund zu halten.
Schon in der ersten Runde hat Lila das Gefühl, dass das Turnier manipuliert wird. Ein Netz reißt und lässt sie beinahe in den Tod stürzen. Überall in den Wäldern findet sie tote Baumtrolle und die Draconi verhalten sich ausgesprochen seltsam.
Neben dem Druck das Turnier gewinnen zu wollen erhält Lila den Auftrag herauszufinden, was Victor Draconi gegen die Familien plant. Ein Auftrag, der ihr sehr viel lieber ist, als das Turnier, denn Victor und Blake Draconi haben ihre Mutter brutal getötet.
Heimlich schleicht sie sich in das Draconi-Anwesen und entdeckt dort eine Vielzahl merkwürdiger Begebenheiten, die sie sich nicht erklären kann…

Stellenweise etwas zu vorhersehbar erfüllt dieses zweite Buch der Black Blade Reihe alle von Jennifer Estep geschaffenen Klischees. Die Protagonistin wird auch in diesem Band zur unumstrittenen Heldin, und wie es nicht anders zu erwarten war, schlägt sie sich in dem Turnier der Klingen, welches ganz nebenbei bemerkt eher aufgesetzt und rein gezwungen wirkt,  ungewöhnlich gut. Neben der sehr gestellten Kulisse des Turniers wartet das dunkle Herz der Magie aber doch mit einigen überraschenden Enthüllungen auf, was es durchaus lesenswert macht.
Der Abschluss ist im Ganzen nicht unerwartet, denn wie schon im ersten Band und in der gesamten Frost-Reihe enden Esteps Werke auf die gleiche Art und Weise. Mit einem sehr dramatischen Kampf, der beinahe ausweglos erscheint und dann doch durch eine glückliche Fügung der Protagonistin entschieden wird.
Erfreulicherweise hat Estep jedoch die stupide Dummheit der Gegenspieler abgelegt und mit verschiedenen, unabhängigen Feinden etwas mehr Schwung in die Geschichte gebracht.
Wer einmal mit Black Blade begonnen hat, sollte es auch beenden. Diese Reihe hat durchaus ihren Reiz und verdient es zu Ende gelesen zu werden…

Euer Schäfchen

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